Staatliches Institut für Musikforschung
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Digitale Sammlungen
des Staatlichen Instituts für Musikforschung
Preußischer Kulturbesitz

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Collection:
Zeitschriften
Structure type:
periodical
Title:
Archiv für Musikwissenschaft
Sub title:
AfMw
Place of publication:
Leipzig Google Maps
Collection:
Musikwissenschaftliche Periodica: Allgemeine
Structure type:
Periodical volume
Title:
Archiv für Musikwissenschaft, Fünfter Jahrgang 1923
Date:
1923
Place of publication:
Leipzig Google Maps
Extent:
375
Shelfmark:
C 30/4,5
Physical location:
Staatliches Institut für Musikforschung, Preußischer Kulturbesitz, Berlin
Collection:
Musikwissenschaftliche Periodica: Allgemeine
Structure type:
Chapter
Title:
Ludwig, Friedrich, Die Quellen der Motetten ältesten Stils, II.
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PURL:
https://digital.sim.spk-berlin.de:443/viewer/image/783919026-05/296/
2?3 Die Quellen der Motetten ältesten Stils Von Friedrich Ludwig, Göttingen (Schluß) /Line Gruppe für sich bilden die vereinzelt überlieferten Motetten in englischen Quellen, die teils dem französischen Lauptrepertoire angehören, sei es un- verändert wie in Worc 8, Lond. Vesp. und Qxf. Douce 139, sei es nur textlich neu wie in Lond. Karl. 5958 Nr. 22, sei es auch musikalisch verändert wie in Lond. Larl. 978 und Worc E, teils dem englischen Repertoire allein eigentüm lich sind, wobei freilich nicht überall sicher zu entscheiden ist, ob in ihnen Werke des 13. oder erst des 14. Jahrhunderts vorliegen (ich nenne die Handschriften Worc C, D, E, F (und weitere?], Lond. Cott. Frgm., Larl. 5958 Nr. 22 und 32/65, Add. 25031, Add. 24198 und Sloane 1210, Oxf. E Mus. 7 und Magd. Coll. 100 und Bridport)'), da anders als in den neuen französischen Motetten sammlungen des 14. Jahrhunderts, die von dein Motettencyklus G. de Machaut's an nie inehr Werke des alten Stils überliefern, in England zunächst in der Überlieferung diese scharfe Trennuilg zwischen Werken beider Epochen noch nicht eintritt. Wie schon Rep. 1, 1, 269 bemerkt, ist leider aus dem 12., 13. und 14. Iahr- hlindert bisher keine einzige vollständig erhaltene Landschrift mehrstimmiger Musik aus englischer Provenienz bekannt gelvorden; nur Fragmente geben uns von diesem Zweig der englischen Musikübung und des englischen Musikschaffens Kunde. Daß die Zahl dieser Fragmente, von der die bisherigen, äußerlich z. T. sehr prunkvolle» euglischen Publikationen keineswegs ein erschöpfendes Bild geben, nicht ganz so gering und ihr Inhalt nicht ganz so dürftig ist, wie ich noch I. c. S. 269 annehmen mußte, ist bereits oben S. 191 f. angedeutet. Aber bescheiden bleibt die Zahl immer noch und viele sind darunter, von denen nur gar zu winzige Reste erhalten sind oder die infolge des schlechten Zustandes der Erhaltung kaum lesbar erscheinen. Äußere Eigentümlichkeiten der englischen Überlieferung bestehen sowohl in der Notenschrift, die sehr häufig neben anderen Eigenheiten statt der qua- dratischen breves rhombische, wie semibreves aussehende Formen verwendet (von >1 Diele Handschrift im Archiv einer Gilde in Bndport ist nur nur aus der Erwähnung bei VS Hist oEnelMusic [1895] E. 31 bekannt, in der außer der allgemeinen of* enthalt* somemusicfor 2 voices“ nur ein „Tenor de A tonte hure“ genannt Äfo ün Tenor zu e°7er A tonte hure beginnenden Oberstimme, nicht, wie Davey über- setzt, ein „Tenor always on A“. Archiv für Musikwissenschaft 19
  • Archiv für Musikwissenschaft
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  • Archiv für Musikwissenschaft, Fünfter Jahrgang 1923
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  • Title page
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  • Table of contents
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  • Handschin, Jacques, Die ältesten Denkmäler mensural notierter Musik in der Schweiz.
    [1]
  • Ursprung, Otto, Vier Studien zur Geschichte des deutschen Liedes. II. Die Mondseer Liederhandschrift und Hermann, der Münch von Salzburg.
    [11]
  • Abert, Hermann, Wort und Ton in der Musik des 18. Jahrhunderts.
    [31]
  • Schumann, Erich Schumann, Die Garten'schen Beiträge zur Vokallehre.
    [71]
  • Neuerscheinungen I.
    74
  • Mersmann, Hans, Grundlagen einer musikalischen Volksliedforschung. III. Vergleichende Melodienbetrachtung.
    [81]
  • Lachmann, Robert, Die Musik in den tunisischen Städten.
    [136]
  • Schumann, Erich, Die Förderung der Musikwissenschaft durch die akustisch-psychologische Forschung Carl Stumpf's.
    [172]
  • Neuerscheinungen II.
    [177]
  • Lachmann, Robert, Die Musik in den tunisischen Städten - Notenbeilagen.
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  • Ludwig, Friedrich, Die Quellen der Motetten ältesten Stils, I.
    [185]
  • Werner, Th. W., Andreas Crappius. Ein Beitrag zur hannoverschen Kantorengeschichte.
    [223]
  • Walter, Georg A., Der richtige Gesangunterricht.
    [257]
  • Harms, Gottlob, Zur Kritik der Lübeck-Ausgabe.
    260
  • Seiffert, Max, Entgegnung.
    261
  • Neuerscheinungen III.
    [262]
  • Ludwig, Friedrich, Die Quellen der Motetten ältesten Stils, II.
    [273]
  • Ursprung, Otto, Vier Studien zur Geschichte des deutschen Liedes. III. Wolflin von Lochammer's Liederbuch, ein Denkmal Nürnberger Musikkultur um 1450.
    [316]
  • Koßmann, Friedrich, Die Melodie des "Wilhelmus von Nassouwe" in den Lautenbearbeitungen des XVII. Jahrhunderts.
    [327]
  • Werner, Th. W., Musikwissenschaftliche Tagung in Bückeburg am 19., 20. und 21. Juni.
    [332]
  • Neuerscheinungen IV.
    [334]
  • Lott, Walter, Namen- und Sachregister.
    [341]
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