Staatliches Institut für Musikforschung
http://dfg-viewer.de/show?set[mets]=https%3A%2F%2Fdigital.sim.spk-berlin.de%3A443%2Fviewer%2Fmetsresolver%3Fid%3D783918976-07&set[image]=71
×

Digitale Sammlungen
des Staatlichen Instituts für Musikforschung
Preußischer Kulturbesitz

  • Back Home Icon Back to hit list
  • de |
  • en
  • Bibliographic data
  • Full text
  • Thumbnail gallery
  • Contents
Collection:
Zeitschriften
Structure type:
periodical
Title:
Archiv für Musikforschung
Place of publication:
Leipzig Google Maps
Collection:
Musikwissenschaftliche Periodica: Allgemeine
Structure type:
Periodical volume
Title:
Archiv für Musikforschung, Siebenter Jahrgang 1942
Date:
1942
Place of publication:
Leipzig Google Maps
Extent:
260
Shelfmark:
C 30/320,7
Physical location:
Staatliches Institut für Musikforschung, Preußischer Kulturbesitz, Berlin
Collection:
Musikwissenschaftliche Periodica: Allgemeine
Structure type:
Chapter
Title:
Neue Bücher. I.
Collection:
Musikwissenschaftliche Periodica: Allgemeine
Structure type:
Chapter
Title:
Günter Haußwald: Johann David Heinichens Instrumentalwerk.
  • METS
  • METS (entire work)
  • MARCXML
  • Dublin Core
  • ESE
  • DFG-Viewer
  • OPAC
  • PDF
PURL:
https://digital.sim.spk-berlin.de:443/viewer/image/783918976-07/71/
Neue Bücher 61 druck der „Istititioni eMonumenti dell’ ArteMusicale Italiana“ (Mailand 1932) als Waslelewskis Neudruck von 1874 heran. — S. 46: Die Triosonaten in Riemanns Coli. mus. Nr. 23 und 44 stammen nicht von Caldara, sondern von John Ravenscroft, wie ich schon vor recht langer Zeit nachweisen konnte (Z. f. M. W. XII, S. 248). Leider hat auch eines der letzterschienenen Musiklexika von dieser bibliographischen Richtigstellung nicht Notiz genommen. — S. 46: Die „chromatische Färbung“ in den Triosonaten Albinonis ist an sich noch kein Beweis für dessen „bewußte Abkehr von barocker Satzgestaltung“. Die Stilisierung des barocken Quartfalltypus in den Sonaten, Nagels Musikarchiv Nr. 9,34 und 74, beweist vielmehr Albinonis Barockverbunden heit. Viel wichtiger ist als Beweismoment für den an sich richtig betonten Modernismus Albinonis die Überwindung des a-tre-Prinzips durch das Soloprinzip in des Meisters Triosonaten (vgl. Z. f. M.W. XVII, S. 283 und 385). — S. 50: Unter den Suitenkomponisten des deutschen Früh barock wäre doch vor allem auch Paul Peuerl zu nennen. — S. 54: Ein thematisches Verzeichnis des hier erwähnten Johann Pfeiffer findet sich in meinem „Paganelli“ (1928); ebenso habe ich da S. 27 über die angezogenen Ouvertüren Pfeiffers gehandelt. — S. 55 muß es wohl Monteverdi statt Caccini heißen. — S. 62: Für die Wahl einsätziger „Sonderformungen“ dürften doch „äußere Umstände“ bestimmend gewesen sein, handelt es sich ja zum Teil um erwiesenermaßen kirch liche Gebrauchsmusik. Mozarts bekannter Brief an Padre Martini von 1776 ist Generalbeweis, wie sich diese den jeweiligen liturgischen Forderungen anzupassen hatte (vgl. „Deutsche Musik kultur“ I, S. 343); z. B. schreibt auch Fux einsätzige Kirchensonaten für Wien mit Rücksicht auf den dort geltenden Brauch, wie unlängst richtig betont wurde (Andreas Ließ, „Die Trio-Sonaten von J. J. Fux“, Berlin 1940, S. 44 und 46). — S. 87: Die Aufgabe des strengen Fugenprinzips im Allegro der französischen Ouvertüre ist nicht Symptom der Abkehr von „barocker Gestaltungs kraft“, vielmehr Beweis für Heinichens Französisieren. Bekanntlich handhabt ja Lully das Fugenprinzip im Allegro seiner Ouvertüren sehr lax; auch schon bei Purcell „unterbleibt häufig die Fugierung im Allegro“ (R. Haas, „Die Musik des Barocks“, Potsdam 1928, S. 234). Das an gleicher Stelle mitgeteilte Skalenthema belegt übrigens ebenso Heinichens Verpflichtung dem französischen Barock gegenüber (vgl. Z. f. M. W. XVI, S. 559) wie zahlreiche andere Notenbei spiele in Haußwalds Buch (vgl. z. B. die charakteristischen Wendungen auf S. 98 mit den Z. f. M.W. XVII, S. 315f. aufgezeigten). — S. 93: Ob der Akkord wirklich „nicht primär melodiegestaltend“ ist, sondern „nur die klangliche Umwelt der mehr oder weniger verwaschene Hintergrund, von dem sich klar und eindeutig die Melodiegestaltung abhebt“, möchte ich auch bei Heinichen noch bezweifeln. Gerade das Primat der harmonischen Fläche ist doch stilistisches Einheitsmoment der drei Barockepochen (Z. f. M.W. XVII, S. 379), und hierin erweist sich auch Heinichen noch durchaus im Sinne der Haußwaldschen Erkenntnis als barockverpflichtet. — S. 129: Das dritte Beispiel stellt keinen Fall von „Violinbässen“ dar, da hier das Hauptkriterium, nämlich „fehlende tiefe Bässe“ (Tanner, S. 26), nicht gegeben ist. — S. 186f.: Die Symphonie IV, 2 des Haußwald schen Katalogs ist auch in der Nationalbibliothek Wien überliefert, allerdings mit abweichender Satzbezeichnung und (nach Haas, „Die estensischen Musikalien“, Regensburg 1927, S. 125) ver änderter Themenphysiognomie. Erich Schenk, Wien Erwiderung. Rudolf Gerber hat (AfMF VI, 182ff.) versucht, meinem Buch über Gluck die Wissenschaftlichkeit abzusprechen. Sein hochfahrender Ton ist eine Geschmacksfrage. Hier will ich nur zur Beleuchtung seiner Methode einige sachliche Punkte erörtern. So behauptet G„ das von mir S. 30 erwähnte Todesdatum des Fürsten Philipp Hyazint v. Lobkowitz „Dezember 1735“ sei falsch, der Fürst sei am 21. Dezember 1734 gestorben. Meine Quelle war das allbekannte, vielbändige Lexikon österreichischer Biographien von Wurzbach, dessen vielfältig belegter Aufsatz über das Haus Lobkowitz „21. (oder nach anderer Quelle 31.), Dezember 1735“, angibt. Wenn G. eine bessere Quelle hat, so möge er sie doch nennen; man wird für eine Verbesserung immer dankbar sein, ohne daß der Vorgänger, der immerhin erstmals die verschiedenen Lobko- witze auseinanderzuwirren sich bemüht hat, darum gleich unwissenschaftlich zu heißen braucht. Oder G. schreibt: „Ferner fällt die Reise des jungen Fürsten Ferdinand Philipp nach London in die Zeit nach der Frankfurter Krönung im September 1745 und ging nicht über Turin und Paris, sondern über Belgien und Holland.“ Da auch ich mich um „primäre Quellen“ bemüht hatte, schrieb mir das fürstlich Lobkowitzsche Archiv in Raudnitz unterm 23. November 1939, die Kaiserkrönung habe „1744“ stattgefunden, die Reise des Fürsten habe von da über Brüssel, Antwerpen, Rotterdam, Calais, Dover, Canterbury nach London geführt. 1747 sei er von hier mit dem Herzog von Newcastle nach Genua, dann allein durch Italien gereist, 1749 nach Berlin gekommen usf. Nun schreibt Anton Schmid S. 27 (und es ist schwer vorstellbar, daß er sich ein solches Detail aus den Fingern gesogen haben sollte): „Gluck begab sich noch im Jahre 1745 in Gesellschaft seines hohen Gönners, des kunstsinnigen Ferdinand Philipp v. Lobkowitz, der gerade zu jener Zeit eine Reise durch Italien, Frankreich und England unternahm, von Turin aus über Paris nach London.“ Um beide Angaben zusammenzureimen, wagte ich (S. 64 Fußnote) folgende Vermutung: „Nach Mitteilung des fürstl. Archivs in Raudnitz hatte er sich nach der Kaiserkrönung (Frankfurt 1744) gen London begeben, wo er beim Herzog von Newcastle wohnte; 1747 begleitete Fürst Lobkowitz diesen nach Genua. Offenbar hat er dazwischen allein einen Abstecher nach Italien unternommen, von dem ihn Gluck nach England zurückbegleitete.“ Ich habe also nirgends behauptet, er sei von Frankfurt über Turin nach London gereist. Selbst wenn
  • Archiv für Musikforschung
    --
  • Archiv für Musikforschung, Siebenter Jahrgang 1942
    -
  • Cover
    -
  • Paste down
    -
  • Title page
    [I]
  • Table of contents
    [III]
  • Namenregister
    [V]
  • Smend, Friedrich: Neue Bach-Funde.
    [1]
  • Ghisi, Federico: Bruchstücke einer neuen Musikhandschrift der italienischen Ars nova und zwei unveröffentlichte Caccien der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.
    [17]
  • Birtner, Herbert: Sieben Messen von Ludwig Senfl.
    [40]
  • Scholz, Wolfgang: Heinrich Schütz und seine Beziehungen zu Liegnitz.
    [55]
  • Scholz, Wolfgang: Ein unbekannter Brief von Bartholomäus Gesius.
    56
  • Neue Bücher. I.
    57
  • Bericht über den Internationalen Kongreß "Singen und Sprechen" in Frankfurt a. M., 1938.
    57
  • Federico Ghisi: Alle fonti della monodia.
    58
  • Günter Haußwald: Johann David Heinichens Instrumentalwerk.
    60
  • Hans Joachim Moser: Erwiderung zu Rudolf Gerber, Christoph Willibald Gluck.
    61
  • Rudolf Gerber, Schlußwort.
    62
  • Mitteilungen. I.
    64
  • Osthoff, Hellmuth: Deutsche Liedweisen und Wechselgesänge im mittelalterlichen Drama.
    [65]
  • Valentin, Erich: Gustav Friedrich Schmidt †.
    [82]
  • Schmitz, Eugen: Louis Spohrs erster Opernversuch.
    [84]
  • Pietzsch, Gerhard: Zur Pflege der Musik an den deutschen Universitäten bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts (Wittenberg – Frankfurt a. O. – Marburg – Königsberg – Jena – Helmstedt – Herborn – Göttingen).
    [90]
  • Vorlesungen über Musik an Universitäten und Technischen Hochschulen. Sommersemester 1942
    [111]
  • Im Jahre 1941 gedruckte musikwissenschaftliche Dissertationen.
    113
  • Im Jahre 1941 eingereichte musikwissenschaftliche Dissertationen.
    113
  • Nachtrag zum Verzeichnis der im Jahre 1940 eingereichten musikwissenschaftlichen Dissertationen.
    114
  • Neue Bücher. II.
    114
  • Neues Mozart-Jahrbuch, 1. Jahrgang.
    114
  • Erich Valentin: Wege zu Mozart.
    115
  • Julius Bahle: Eingebung und Tat im musikalischen Schaffen.
    116
  • Werner Korte: Musik und Weltbild.
    116
  • Willy Müller: Über das Wesen der Musik vom Standpunkt der absoluten Weltanschauung.
    117
  • Adolf Seifert: Volkslied und Rasse.
    117
  • Helmut Schultz, Erwiderung zur Kritik von H. Engel über "Das Madrigal als Formideal"
    119
  • Walter Wiora, "Privatsystem und Zusammenarbeit" zu W. Danckerts Entgegnung.
    120
  • Alfred Quellmalz, zu W. Danckerts, "Entwicklungsgeschichtliche und organische Volksliedbetrachtung".
    124
  • Mitteilungen. II.
    127
  • Hans Engel: Die Bedeutung Konstitutions- und psychologischer Typologien für die Musikwissenschaft.
    [129]
  • Pietzsch, Gerhard: Zur Pflege der Musik an den deutschen Universitäten bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. (Schluß)
    [154]
  • Neue Bücher. III.
    170
  • M. van Crevel: Adrianus Petit Coclico.
    170
  • Walter Wiora: Die deutsche Volksliedweise und der Osten.
    174
  • Helmuth Wirth: Joseph Haydn als Dramatiker.
    176
  • Karl Gustav Fellerer: Der Partimentospieler.
    176
  • Wolfgang Scholz: Beiträge zur Musikgeschichte der Stadt Liegnitz von ihren Anfängen bis etwa zum Jahre 1800.
    178
  • Lothar Walther: Die Ostinato-Technik in den Chaconne- und Arien-Formen des 17. und 18. Jahrhunderts.
    180
  • Elsa Margherita v. Zschinsky-Troxler: Gaetano Pugnani.
    182
  • Joseph Gregor: Richard Strauß. Der Meister der Oper.
    183
  • Stephan Otto: Geistliche Chorwerke.
    184
  • Walter Brauer: Jakob Regnart, Johann Hermann Schein und die Anfänge der deutschen Barocklyrik.
    186
  • Maximilian Graßl: Die Musik in den Werken des J. K. Huysmans.
    188
  • Mitteilungen. III.
    190
  • Vorlesungen über Musik an Universitäten und Technischen Hochschulen. Ergänzungen: Sommersemester 1942
    190
  • Kleine Beiträge - Wolfgang Steinecke: Erstes Graupner-Fest in Darmstadt.
    190
  • Kleine Beiträge - W. Wiora
    192
  • Handschin, Jacques: "Antiochien, jene herrliche Griechenstadt".
    [193]
  • Menke, Werner: Heinrich Valentin Beck, ein zu Unrecht vergessener Meister der Tonkunst?
    [205]
  • Haacke, Walter: Orgelbauten im Zeitzer und Naumburger Dom.
    [209]
  • Hans Albrecht: Die deutschen Psalmen und Kirchengesänge des Jobst vom Brandt.
    [218]
  • Kleine Beiträge - Wolfgang Scholz: Zu Johannes Knöffel.
    228
  • Erich Rosendahl: Wo und wann Georg Kaspar Schürmann geboren wurde.
    229
  • Vorlesungen über Musik an Universitäten und Technischen Hochschulen. Wintersemester 1942/43
    231
  • Neue Bücher. IV.
    [233]
  • Joachim Eisenschmidt: Die szenische Darstellung der Opern Händels auf der Londoner Bühne seiner Zeit.
    --
  • Karl Gustav Fellerer: Der gregorianische Choral im Wandel der Jahrhunderte.
    [233]
  • Dominicus Johner: Wort und Ton im Choral.
    [233]
  • Jos. Theo Krug: Quellen und Studien zur oberrheinischen Choralgeschichte.
    [233]
  • Hubert Sidler: Studien zu den alten Offertorien mit ihren Versen.
    [233]
  • Leo Söhner: Die Orgelbegleitung zum gregorianischen Gesang.
    [233]
  • Willi Schulze: Die mehrstimmige Messe im frühprotestantischen Gottesdienst.
    238
  • Franz Wöhlke: Lorenz Christoph Mizler.
    240
  • Walter Schulze: Die Quellen der Hamburger Oper (1678–1738).
    242
  • Josef Loschelder: Die Oper als Kunstform.
    243
  • Ernst Ferand: Die Improvisation in der Musik.
    244
  • Aurelius Augustinus, Musik. Erste deutsche Übertragung v. C. J. Perl.
    245
  • Mitteilungen. IV.
    248
  • Paste down
    -
  • Cover
    -
  • Farbinformation
    -
1: -
1: -
2: -
2: -
3:[I]
3:[I]
4:[II]
4:[II]
5:[III]
5:[III]
6:IV
6:IV
7:[V]
7:[V]
8:VI
8:VI
  • 1
  • 2
  • 3
  • ...
  • 32
  • 33 33