Staatliches Institut für Musikforschung
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Digitale Sammlungen
des Staatlichen Instituts für Musikforschung
Preußischer Kulturbesitz

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Collection:
Programme
Programmsammlung
DOCTYPE:
Programme
Title:
Programmbuch mit Erläuterungen und Text der Max Reger-Woche Berlin
Event:
Konzert, Sing-Akademie Berlin, 18.09.1919
Date:
1919
Date:
18.09.1919
Place of publication:
Berlin Google Maps
Extent:
72 S.
Shelfmark:
SM 70 Ber 26b
Physical location:
Staatliches Institut für Musikforschung, Preußischer Kulturbesitz, Berlin
Collection:
Programme
Programmsammlung
Structure type:
Other
Title:
Max Reger
  • METS
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  • DFG-Viewer
  • OPAC
  • PDF
PURL:
https://digital.sim.spk-berlin.de:443/viewer/image/00188235X/13/
nnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn n n n n n n behielt Reger bis an sein Lebensende bei. Weniger sagte ihm die gleichzeitige Stellung des Universitätsmusikdirektors und die damit verbundene Leitung des Studentenchors zu St. Pauli zu. Von diesem Posten trat er bereits 1908 wieder zurück, ln den kommen den Jahren regnete es Ehren auf Ehren auf Regers Haupt. 1908 erhielt er den Professortitel. Im selben Jahre ernannte ihn die Universität Jena zum Ehrendoktor der Philosophie, 1910 die Ber liner Universität zum Ehrendoktor der Medizin. 1911 berief ihn Herzog Georg an die Spitze der Meininger Hofkapelle, des alt berühmten Brahms-Orchesters. Mit dieser Berufung beginnt ein zweiter „Lern“-Abschnitt im Leben Regers. Nunmehr wird ihm das Orchester vertraut, so wie ihm einstmals Klavier und Orgel zu eigen wurden. Er lernt auf dem Orchester musizieren. Sein Orchesterstil wird wesentlich davon beeinflußt. So sehr, daß er sogar Elemente des Debussy-Stils seinem Eigenstil einschmilzt. Bis 1914 dauerte diese Tätigkeit. Dann machte die Auflösung des Orchesters infolge des Krieges ihr ein Ende. 1915 siedelte Reger nach Jena über, um, abgesehen von der liebgewordenen Lehr- ° tätigkeit in Leipzig, ganz der Komposition leben zu können. Lange hat er jedoch diese künstlerische Freiheit nicht genießen können. Schon am 11. Mai 1916 starb er während eines Aufenthaltes in Leipzig. 0 Die Zahl der Werke Regers ist außergewöhnlich groß. Neben 146 Werkzahlen, die oftmals mehrere Werke in sich begreifen, 0 ‘stehen eine größere Anzahl nicht numerierter Eigenwerke und viele Bearbeitungen von Werken anderer Tonsetzer. Auch dieser Reichtum an Werken stellt Reger ganz außerhalb unsrer Zeit. Auch in ihm offenbart sich ein Stück altes Musikantentum. Den Vor wurf der Vielschreiberei, dem Reger einst selber witzig mit einem „Salonstück: Ewig dein op 17523“ begegnete, darf man ihm ebenso wenig machen, wie Mozart oder Schubert, deren kurzes Leben ja auch eine Fülle von Werken zutage förderte, ln allen diesen Fällen scheint es, als ob die Natur die Intensität des Schöpferzwanges ausgleichend zur Kürze der Lebensbahn gestellt hätte. Insbe sondere ist ein Vergleich mit Schubert von Interesse. Beide, Reger und Schubert, stammen aus dem musikalischen Lehrerhaus, beide bauen auf der Formenüberlieferung auf, beide weiten die Ausdrucks fähigkeit der Musik in harmonischer Hinsicht, beide sind unlitera rische Musiker, beiden strömt die Musik geradezu aus der Feder.
  • Programmbuch mit Erläuterungen und Text der Max Reger-Woche Berlin
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  • Title page
    [1]
  • Max Reger
    7
  • Programm Max Reger-Woche
    21
  • Programm Kammermusik-Konzert
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  • Werkeinführung
    24
  • Motive aus Max Reger-Werken
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