Staatliches Institut für Musikforschung
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Digitale Sammlungen
des Staatlichen Instituts für Musikforschung
Preußischer Kulturbesitz

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Collection:
Programme
Programmsammlung
DOCTYPE:
Programme
Persons and corporations:
Julius Sittenfeld, Berlin Wikipedia
Event:
Konzert, Großer Saal der Philharmonie Berlin, 11.10.1906
Date:
1906
Date:
11.10.1906
Extent:
4 S.
Shelfmark:
SM 70 Ber 27
Physical location:
Staatliches Institut für Musikforschung, Preußischer Kulturbesitz, Berlin
Collection:
Programme
Programmsammlung
Structure type:
Other
Title:
Werkeinführung
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  • OPAC
  • PDF
PURL:
https://digital.sim.spk-berlin.de:443/viewer/image/00005853X/3/
ZUM MEISTERSINGER-VORSPIEL T'Xas Vorspiel zu „Die Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner versinnlicht uns in seinem ersten Marschmotiv und später in der Fanfare die Meistersinger, die ehrlichen Hand werker, die durch Fleiß und Ausdauer Dichter und Singer „ge worden“ sind. Ihnen gegenüber tritt in dem breiten, melodischen Motiv Walther von Stolzing, der „geborene“ Poet und genie begnadete Sänger, dem sich in zarten Liedwendungen Evchen Pogner gesellt. Am Schluß erklingen die Motive der Meister singer und Stolzings zusammen: die Versöhnung von Kunst und Handwerk, die Vereinigung von Inspiration und technischem Können, die das wahre Kunstwerk gebiert. > i ; i ZUR SINFONIE T udwig van Beethoven wollte in der 1804 vollendeten heroischen ■G Sinfonie seiner Verehrung für Napoleon ein Denkmal setzen; als er jedoch erfuhr, daß Napoleon sich zum Kaiser erklärt hatte, zerriß er ergrimmt das Titelblatt, das ursprünglich nur das Wort „Buonaparte“ und darunter „L. van Beethoven“ trug, und schrieb einfach „Sinfonia eroika“ auf das erste Blatt mit dem Zusatz in italienischer Sprache: „Um das Andenken eines großen Mannes zu feiern“. Bilder aus dem Leben eines Helden also will uns das Werk vorführen, nicht etwa in chronologischer Folge, so daß wir ihn von seinen ersten Taten bis zum Grabe begleiten, sondern freie Charakteristiken einzelner Lebensphasen und Seelenstimmungen. Der erste Satz schildert das Wesen des Helden, den Beethoven nicht pathetisch und unnahbar auffaßt, dem er vielmehr vorwiegend freundliche, herzliche Züge leiht. — Im unerhört breit ausgesponnenen, mittleren Teil des Satzes scheinen sich Lebenskämpfe abzuspielen, widrige Schicksale umdrängen den kraftvoll Ringenden, und immer wieder erscheint das männlich feste, erste Thema als Symbol des Sieges über ■
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