Staatliches Institut für Musikforschung
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Digitale Sammlungen
des Staatlichen Instituts für Musikforschung
Preußischer Kulturbesitz

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Collection:
Programme
Programmsammlung
DOCTYPE:
Programme
Persons and corporations:
Buchdruckerei Otto Lange, Berlin Wikipedia
Event:
Konzert, Beethoven-Saal Berlin, 28.04.1922
Date:
1922
Date:
28.04.1922
Extent:
8 S.
Shelfmark:
SM 70 Ber 25b
Physical location:
Staatliches Institut für Musikforschung, Preußischer Kulturbesitz, Berlin
Collection:
Programme
Programmsammlung
Structure type:
Other
Title:
Liedtexte
  • METS
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  • ESE
  • DFG-Viewer
  • OPAC
  • PDF
PURL:
https://digital.sim.spk-berlin.de:443/viewer/image/000000957/5/
Moments of raptute That flicker and die again. Brief fleeting glances Of far-distant happiness; Doubt an uncertainty, Sorrow and suffering. Such are my lonely nights, There in my little room. Augenblicke der Entzückung, Die aufflackern und wieder verlöschen, Kurze flüchtige Ausblicke Auf ein weit entferntes Glück; Zweifel und Ungewissheit, Sorge und Leiden, So sind meine einsamen Nächte Hier in meiner kleinen Mansarde. Death’s Lullaby. Faintly the child sighs; The lamp dimly flickers, Sheds but a phantom of light. Rocking the cradle The pale, weary mother Waits through the long, sleepless night. Early at break of day Comes, softly knocking, Death, all-compassionate! Hark! trembling she starts, Gazing anxiously round her! „Fear not, o mother, the dark; See how the parle morn Looks in at thy window! Many the tears thou hast shed, Weary thy vigils. So rest now, I pray thee; I will keep watch in thy stead. Vainly thou seekest the dear one to quiet; Softer and sweeter sing 1.“ „Silence! In fever my little one tosses; Torn is my heart with his cry!“ „Nay; but with me he will soon cease to suffer: Lullaby! Lullaby!“ „Wax-white his cheeks now, His breast faintly falters; Be still! and stand not so nigh!“ „Good is the token, His struggles are ending; Lullaby! Lullaby!“ „Go, thou accursed one! Foul thy caresses; Touch not my child, lest he die!“ „No! ’tis a comforting dream, I shall waft him: Lullaby! Lullaby!“ „Cease now thy terrible song; Grant me mercy! Can’st thou my pleading deny?“ „Look ye; my singing Has lulled him to slumber! Lullaby! Lullaby!“ Des Todes Wiegenlied. Schwach seufzt das Kind, Die Lampe flackert trübe Und spendet nur einen Lichtschatten; Schaukelnd die Wiege Die bieiche, müde Mutter Durchwacht die lange schlaflose Nacht. Früh bei Tagesanbruch Naht, leise klopfend Der all-erbarmende Tod. Horch! zitternd verharrt sie, Ängstlich um sich blickend. „Furchte nicht, o Mutter, das Dunkel Sieh, wie der bleiche Morgen In das Fenster schaut! Viele Tränen hast du vergossen: Ermüdend waren deine Nachtwachen. So ruhe nun, ich bitte dich; Ich will an deiner Stelle Wache halten. Umsonst suchst du dein Teures zu beruhigen; Sanfter und süsser singe ich.“ „Stille! Im Fieber hustet mein Kleines, Zerrissen wird mein Herz von seinem Schrei!“ „Ja, aber bei mir wird es bald auf hören zu leiden; Schlafe ein! schlafe ein!“ „Wachsbleich sind seine Wangen nun, Sein Atem geht schwach; Sei still und stehe nicht so nahe!“ „Gut ist das Zeichen; Seine Kämpfe sind zu Ende, Schlafe ein! schlafe ein!“ „Gehe, Verfluchter! Furchtbar sind deine Zärtlichkeiten; Rühre mein Kind nicht an, dass es stirbt!“ „Nein es ist ein wonniger Traum, Ich will ihn wiegen: Schlafe ein! schlafe ein!“ „Höre nun auf mit deinem schrecklichen Sang; Schenke mir Barmherzigkeit! Kennst du meinen heftigen Widerstand?“ „Sieh, mein Singen Hat ihn in Schlummer gelullt. Schlafe ein! schlafe ein!“
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